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Rückblick

Nr. 22: Deutschlandatlas und Regionalentwicklung - von der Analyse zum Handeln

Nr. 22: Deutschlandatlas und Regionalentwicklung - von der Analyse zum Handeln

Regionen, Gemeinden und Städte unterliegen einem ständigen demographischen, wirtschaftlichen und technologischen Wandel.
Dies betrifft nahezu alle Lebensbereiche: Von den Familien über die Arbeitswelt, Bildung und das Gesundheitswesen bis hin zum Wohnen. Die Bundesregierung hat mit der Schaffung des neuen Politikfeldes "Heimatpolitik" das klare Ziel formuliert, die Lebensverhältnisse der Menschen in ganz Deutschland zu verbessern und gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen. Der Deutschlandatlas gibt mit seinen insgesamt 54 Indikatoren zu verschiedenen demographischen, sozioökonomischen und infrastrukturellen Sachverhalten einen umfassenden und neutralen Überblick über den aktuellen Stand. Damit liefert er die Grundlage dafür, räumlich differenzierte Entwicklungsstrategien abzuleiten, wie sie mit den Ergebnissen der Kommission Gleichwertige Lebensverhältnisse und dem entsprechenden Maßnahme-Beschluss des Bundeskabinetts verfolgt werden.
Das Fachforum soll eine Brücke zu exemplarischen Handlungsfeldern schlagen, die unter Mitwirkung lokaler Praxispartner vorgestellt werden. Zugleich dient es als Ideenwerkstatt, die weitere Impulse für eine kooperative Regionalentwicklung gibt.

Organisatorisches

Veranstalter: Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Referat H III 1 – Grundsatz; Raumordnung

Ansprechperson: Dr. Robert Koch

Programm

10:00 Uhr Begrüßung und Einführung: Regionalentwicklung als Teil der Heimatpolitik des BMI

  • Dr. Jan Müller, Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, Leiter Referat H III 1 – Grundsatz; Raumordnung

10:10 Uhr Der Deutschlandatlas analog und interaktiv – Karten zu gleichwertigen Lebensverhältnissen

  • Dr. Rupert Kawka, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, und Torsten Osigus, Thünen-Institut für Ländliche Räume
    Präsentation (pdf | 2,3 MB)

10:25 Uhr Was passiert bereits in den Regionen? Praxisbeispiele einer maßgeschneiderten Regionalentwicklung

Regionalentwicklungskonzept der Interkommunalen Allianz Oberes Werntal

Demografiewerkstatt Kommunen (DWK) am Beispiel der Stadt Adorf/Vogtland

  • Romy Deerberg, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und Dr. Klaus Zeitler, SIREG Rottenburg an der Laaber
    Präsentation (pdf | 3,4 MB)

MORO Lebendige Regionen: Aktives Leerstandsmanagement im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt

Von der Regiopole zur Regiopolregion: Herausforderungen und Perspektiven

  • Dr. Johannes Weinand, Deutsches RegioPole-Netzwerk, Leiter Amt für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Trier
    Präsentation (pdf | 852 KB)

11:25 Uhr Elemente einer wirkungsvollen Gesamtentwicklungsstrategie – Diskussion mit Teilnehmenden und Gästen

  • Moderation: Dr. Florian Langguth, Partner, Sprint Wissenschaftliche Politikberatung PartG

11:55 Uhr Schlusswort

  • Dr. Jan Müller, Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat