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Wohnraummangel, hohe Mieten und Neubauten mit niedrigem Standard sind Realität in vielen Metropolen. In ländlichen Räumen und Kleinstädten gibt es hingegen Leerstand, Wertverlust des Gebäudebestandes und Verfall wertvoller, zum Teil historischer Bausubstanz. Riesige Ressourcen – darunter die sogenannte graue Energie – werden nicht genutzt, in wenig nachhaltige Neubauten wird dagegen zu viel Energie "gesteckt”.
Wir wollen das Gebäudepotenzial der ländlichen Räume betrachten und diskutieren, welche Hemmnisse für eine konsequentere Nutzung des vorhandenen Gebäudebestandes abgebaut werden müssen: Wie kann Sanierung und Umnutzung Priorität vor dem Neubau gegeben werden? Wie kann die Nachfrage besser gelenkt und die ländlichen Räume attraktiver werden? Die Kirche mit ihrem großen, vielfach ortsbildprägenden Gebäudebestand ist herausgefordert, zukunftsfähige Ideen und Konzepte zu entwickeln. LEADER-Projekte zeigen, wie leerstehende Gebäude für Dorf und Gemeinschaft wieder attraktiv werden. Welchen Gewinn gerade alte Gebäude für die Gemeinschaft erbringen können, wollen wir in einer kreativen Gruppenarbeit erarbeiten und visualisieren.
Wir wollen in verschiedenen Beiträgen Wert und Zukunft des Gebäudebestandes in ländlichen Räumen betrachten. Und wir diskutieren, welche Hemmnisse für eine konsequentere Nutzung des vorhandenen Gebäudebestandes abgebaut werden müssen. Hierbei ist beispielsweise die Kirche mit ihrem (mittlerweile zu) großen, vielfach ortsbildprägenden oder auch unter Denkmalschutz stehendem Gebäudebestand herausgefordert.
Auch sind für nicht mehr benötigte Gebäude zukunftsfähige Ideen und Konzepte nötig: Das können ehemals landwirtschaftlich oder gewerblich genutzte Gebäude oder Wohngebäude sein, die in die Jahre gekommen sind. Der erste Beitrag geht der Frage nach: Was bedeutet Wohnen auf dem Land?
In einer Gruppenarbeit wollen wir Visionen und kreative Ideen für alte, leerstehende Gebäude entwickeln. Wir überlegen, wie diese Gebäude für Dorf und Gemeinschaft wieder attraktiv werden können.
Zum Abschluss des Fachforums zeigen drei Projekte, wie es gelingen kann, bestehende Gebäude mit neuem Leben zu füllen. Das Motto: Umbau statt Abriss und keine Angst vor alten Häusern. Denn in den Projekten geht es darum, alte Bauten, auch solche mit Denkmalstatus, modern und alltäglich zu nutzen und keine musealen Objekte zu schaffen. Verschiedene Aspekte behandeln drei Kurzvorträge:
Zu diesem Fachforum wird es einen Livestream geben.