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12. Zukunftsforum 2019

Nr. 18: Demokratie anders denken – neue Formen der Mitsprache in ländlichen Kommunen

Die Demokratie ist in Not. Aber was fehlt, damit zivilgesellschaftliches und demokratisches Engagement sich entfalten kann? Wie kann demokratische Teilhabe in einer sich wandelnden Gesellschaft konkret gestärkt werden? Möglicherweise sind – besonders im Dorf – neue Formen und Institutionen nötig, damit Bürgerinnen und Bürger ihren Bedürfnissen gemäß mittun können. Und zwar auf Augenhöhe mit kommunalen Institutionen.

Die Veranstaltung lenkt das Augenmerk auf die Tatsache, dass Dörfer in den vergangenen Jahren zunehmend weniger Gehör fanden. Ob nun durch kommunale Gebietsreformen, an deren Ende abhängige Ortsteile statt sich selbst vertretende Dörfer stehen, oder durch den allgemeinen gesellschaftlichen Wandel. Ob durch neue Bürgerbewegungen, die nicht immer aus der "richtigen" Richtung kommen: Die lokale Demokratie ist in Bewegung und es bedarf vielerorts neuer Impulse.

Wir fragen, gibt es eine Krise der lokalen Demokratie und wenn ja, wie äußert sich das? Was sind die Alternativen oder Ergänzungen zur repräsentativen Vertretung der BürgerInnen? Was sind Aktionsformen? Welche Rolle spielt die Zivilgesellschaft, welche spielen die Kommunen?

Organisatorisches

Veranstalter: Agrarsoziale Gesellschaft e.V. (ASG), Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Aktionsgruppen (BAG LAG), Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS), Thünen-Institut für Regionalentwicklung e.V.

Ansprechperson: Stefan Kämper, DVS

Dokumentation

Programm

Impuls: Demokratie ist kein Selbstläufer. Wie kann sie sich weiterentwickeln?

  • Ralf-Uwe Beck, Bundesvorstandssprecher Mehr Demokratie e.V.

Vier Beispiele zeigen, wie mehr Beteiligung funktionieren kann

Gelebte Demokratie – die Mitmachsatzung von Weyarn

  • Dr. Katja Klee, Mitmachamt Weyarn (Oberbayern)

Vegane Hipster und Freiwillige Feuerwehr – Schnittstellen zwischen Stadt- und Dorfkultur für ein lebendiges Landleben

  • Julia Paaß, Netzwerk Zukunftsorte

Den Dörfern eine Stimme geben

  • Grit Körmer, Netzwerk der Dörfer Brandenburg

Dorfgemeinschaften und neue Formen der Bürgeraktivität – die ungenutzten Potentiale der Zukunftsentwicklung

  • Silvia Ufer, Leader PoKo (LAG von Ylä-Pirkanmaa, Finnland)

Arbeitsgruppen

Mit den TeilnehmerInnen werden wir anschließend diskutieren, wo und wie man ansetzt, die Beteiligung der Menschen in den Dörfern besser zu organisieren.

Moderation der Arbeitsgruppen:

  • Ines Kinsky, Marlene Rosenberger, Hartmut Berndt und Thomas Disser (BAG LAG)
  • Ines Fahning und Michael Busch (ASG)
  • Siri Frech und Andreas Willisch (Thünen-Institut für Regionalentwicklung)
  • Isabell Friess, Isabella Mahler, Stephanie Müller, Anke Wehmeyer und Jan Swoboda (DVS)

Gesamtmoderation: Stefan Kämper (DVS)