Regionalität prägt zunehmend die gesellschaftliche Diskussion in Deutschland. Bundesweit wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Regionalvermarktungsinitiativen gegründet, die sich in ihren Regionen für die Vermarktung regionaler Produkte einsetzen. Die Gründung der Regionalvermarktungsinitiativen geht meist einher mit dem Ziel, regionale Vermarktungsstrukturen zu erhalten und wiederzubeleben, die heimischen Erzeuger und Verarbeiter zu stärken und dem wachsenden Bedürfnis der Verbraucher an Qualität und Herkunft der Produkte mit einem glaubwürdigen Richtlinien- und Kontrollsystem zu entsprechen. Die Bekanntheit und die Erfolge der Regionalvermarktungsprojekte sind jedoch extrem unterschiedlich.
Für den Verbraucher ist es nur bedingt erkennbar, ob all diese Produkte und Kampagnen den Anforderungen von glaubwürdigen Regionalprodukten entsprechen (u.a. regionale Erzeugung und Rohstoffe aus der Region). Verbrauchertäuschung und Scheinregionalität liegen sehr nahe. So entstehen durch den Trend zu Regionalität und durch die Einführung zahlreicher regionaler Dachmarken unübersichtliche Strukturen, die die Verbraucher beim Einkauf verunsichern.
Diskussion: Wie können Verbraucher in Deutschland darüber informiert werden, was ein glaubwürdiges Regionalprodukt ist? Wie kann eine regionale Herkunftskennzeichnung die Wettbewerbsfähigkeit der Regionalvermarktungsinitiativen erhöhen?
Veranstalter: Bundesverband der Regionalbewegung e.V. (BRB e.V.)
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