Nr. 1: Kompetenzstärkung - Innovationspartnerschaften als Instrument für die Entwicklung ländlicher Räume
Erfolgsfaktoren und Hemmnisse aus den bisherigen Modellen und Initiativen der ländlichen Entwicklungen können zukunftsweisend sein für neue Ansätze. Innovationspartnerschaften werden dann ein erfolgreiches Instrument, wenn Akteure mit bisher unterschiedlicher "Handlungslogik" vorbereitet sind auf neue, innovative Formen des Miteinanders. Kompetenzstärkung aller Beteiligten in den Entwicklungsprozessen der ländlichen Räume ist dazu unerlässlich. Welche Maßnahmen erforderlich sind, soll unter anderem mit den Teilnehmern diskutiert werden.
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Nr. 2: Demografischer Wandel braucht die Aktivierung zusätzlicher Potenziale
Bürgerschaftliches Engagement ist für die Sicherung der Daseinsvorsorge Ländlicher Räume von großer Bedeutung. Weil sich der demografische Wandel kaum ohne eine erfolgreiche Aktivierung dieses Potenzials bewältigen lässt muss die Politik die Rahmenbedingungen dafür kontinuierlich verbessern und ausbauen. Dabei geht es darum, Eigenverantwortung, Partizipation und Selbstgestaltung der Bürgerinnen und Bürger zu stärken; Handlungsspielräume konsequent zu erweitern und neue Formen und Verfahren für gesellschaftliches Mitentscheiden und Mitgestalten zu entwickeln.
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Nr. 3: Standortfaktor Naturkapital und Lebensqualität
Die EU-Kommission hat ihre Legislativvorschläge zur Ausgestaltung der ländlichen Entwicklung nach 2013 vorgestellt. In der Veranstaltung soll darüber diskutiert werden, inwieweit diese Vorschläge einer erfolgreichen integrierten ländlichen Entwicklung und neuen Anforderungen wie dem demografischen Wandel gerecht werden.
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Nr. 4: Aktive Bürger/innen - Lebendige Landschaften
Wie können Bürgerinnen und Bürger für das Engagement für ihre Landschaft gewonnen werden? Und was hat die Landschaft davon? Der Deutsche Verband für Landschaftspflege zeigt anhand inspirierender Beispiele, wie Bürger von der Umsetzung von Natura 2000 über Maßnahmen am Wasser bis zum Erhalt der biologischen Vielfalt mitarbeiten wollen und wie sie dieses Engagement stärker in ihrer Heimat verwurzelt.
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Nr. 5: Demografischer Wandel vor Ort. Ideen - Konzepte - Beispiele
Die Auswirkungen des demografischen Wandels sind vor allem vor Ort spürbar. Die Veranstaltung stellt deshalb die Rolle der lokalen und regionalen Ebene in den Mittelpunkt und präsentiert konkrete Projekte. Diese guten Beispiele zeigen, dass es möglich ist, aktiv den vielfältigen Veränderungen zu begegnen.
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Nr. 6: Ländliche Räume attraktiv für jedes Alter
Ländliche Räume lassen sich am besten unter Mitwirkung und im Zusammenwirken aller Akteure in der jeweiligen Region entwickeln. Hierzu müssen Ansätze gefunden werden, die das Leben für Menschen jeder Altersgruppe in ländlichen Räumen attraktiv und zukunftsfähig machen. Die Verwaltung muss dabei Prozesse unterstützen, die neue Denk- und Arbeitsstrukturen in den Dörfern aus den Ideen der Menschen vor Ort entstehen lassen, um den Herausforderungen des demographischen Wandels zu begegnen. Sieben Länder berichten hierzu von konkreten Erfahrungen.
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Nr. 7: Bleibeperspektiven im ländlichen Raum durch Wertschöpfung in der Region
Glaubwürdige Regionalvermarktung mit einer hohen Wertschöpfung in der Region kann Bleibeperspektiven für Menschen im ländlichen Raum bieten. Wie kann ein Regionalsiegel dazu beitragen? Regionalsiegel für Jedermann? Die Regionalbewegung sieht in einem Regionalsiegel ein Instrument für kleine und mittelständische Unternehmen sowie für Regionalinitiativen, um Wege für starke Regionen durch regionale Allianzen zu öffnen. Diskutiert werden der aktuelle Sachstand zur Einführung eines Regionalsiegels auf Bundesebene, die Mindeststandards für glaubwürdige Regionalität sowie die Bedeutung von Regionalvermarktung als Bleibeperspektive im ländlichen Raum.
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Nr. 8: Evaluierung ländlicher Entwicklung - Perspektiven 2014 - 2020
Wie soll Monitoring und Evaluierung der ländlichen Entwicklung in der nächsten EU-Förderperiode ausgestaltet werden? Was ist notwendig, um Evaluierung einfacher, transparenter und effizienter zu gestalten? Diese Fragen werden mit Vertretern der EU, des Bundes, der Länder und Evaluation auf der diesjährigen Jahresveranstaltung des Monitoring- und Evaluierungsnetzwerkes Agrarstruktur und ländliche Entwicklung Deutschland (MEN-D) diskutiert.
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Nr. 9: Möglichkeiten und Wege der Fachkräftesicherung in ländlichen Regionen - Der demografische Wandel gibt die Marschrichtung vor
Im "Rennen um die besten Köpfe" haben ländliche Räume oft die schlechteren Karten. Denn sie müssen für eine alternde Bevölkerung die Daseinsvorsorge sichern und gleichzeitig die Auswirkungen von Standortentscheidungen der Wirtschaft kompensieren. Wie gelingt es, Fachkräfte an die Regionen zu binden, wie können brachliegende Potenziale von Frauen und Älteren genutzt werden? Wie können Bleibeperspektiven für junge Menschen geschaffen werden? Diskutiert werden Lösungen, die auf Nachhaltigkeit und Kooperation setzen.
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Nr. 10: Forstwirtschaft im demografischen Wandel - Auswirkungen auf Ausbildung und Beschäftigung in Ländlichen Räumen
Der Waldbesitz vergibt zunehmend Aufträge an forstliche Dienstleistungsunternehmen und kompensiert so seine abnehmenden und älter werdenden Personalbestände. Er fordert gut ausgebildetes Personal, ist bei der Auftragsvergabe aber oft nicht bereit, entsprechende Bemühungen auf Forstunternehmerseite zu honorieren.
Dies führt mittelfristig zu höheren Unfallzahlen, steigenden Bestandesschäden und negativen ökologischen Folgen.
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Nr. 11: Aktive Dörfer: Bildung und Bruttosozialglück
Neben Fragen zur Infrastruktur, der medizinischen Versorgung, Arbeitsplätzen, dem demografischen Wandel und ähnlichem mehr ist die Förderung des Bruttosozialglücks außerordentlich wichtig für die Prosperität ländlicher Räume. Glück ist weniger ein Zustand denn eine Haltung. Dazu zählt z.B. Optimismus, Kreativität, Verantwortung für das Gemeinwohl, Mitwirkung aber auch Freundlichkeit, die Pflege konstruktiver Beziehungen und Vertrauen. Es kommt darauf an, wie die Menschen vor Ort mit Hilfe der Bildung Potentiale erkennen, Lösungen entwickeln und umsetzen, neue Formen des Gemeinwohls definieren und für sich in materieller, ökonomischer, kultureller und mentaler Hinsicht sorgen.
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Nr. 12: Wettbewerbsfähige Regionen - ländliche Entwicklung mit neuen Ideen
Die EU-Kommission hat ihre Legislativvorschläge zur Ausgestaltung der ländlichen Entwicklung nach 2013 vorgestellt. In der Veranstaltung soll darüber diskutiert werden, inwieweit diese Vorschläge einer erfolgreichen integrierten ländlichen Entwicklung und neuen Anforderungen wie dem demografischen Wandel gerecht werden.
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Nr. 13: Ärztliche Versorgung in ländlichen Räumen (Gesetzgebung und Arztzahlentwicklung)
"Zukunft der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum!"
Für Menschen im ländlichen Raum wird es immer wichtiger zu wissen, wie weit eine gute Gesundheitsversorgung vor Ort in den nächsten Jahren und Jahrzehnten gesichert werden kann. Gerade junge Menschen machen ihre Entscheidung in einer Region zu bleiben oder nach Ausbildung oder Studium zurückzukommen mehr und mehr auch von den Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen vor Ort abhängig. Die Bundesregierung hat nach langjährigen Diskussionen 2011 begonnen mit Hilfe des neuen Versorgungsstrukturgesetzes das Problem anzugehen.
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Nr. 14: Daseinsvorsorge unter Druck - Wie reagieren auf Bevölkerungsrückgang und veränderte Altersstruktur?
Anhand aktueller Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis soll diskutiert werden, wie Angebote der Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen angesichts des demografischen Wandels bedarfsgerecht gesichert und fortentwickelt werden können. Interkommunale Zusammenarbeit, Mobilität und elektronische Dienste stehen im Fokus der Vorträge und einer anschließenden Podiumsdiskussion.
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Nr. 15: Wandel in den Köpfen! Wie kann man Veränderungen zu Erfolgen führen?
Im Hinblick auf aktuelle Herausforderungen werden mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft unter anderem folgende Fragen diskutiert:
- Wie werden Bürger erreicht und beteiligt?
- Kann man LEADER oder Integrierte Ländliche Entwicklung für den Wandel in den Köpfen einsetzen
- Wie stellt man von Projekten auf Prozesse um?
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Nr. 16: Regionale Produkte - Regionalsiegel
Welche Voraussetzungen sollte ein bundesweites Regionalsiegel erfüllen. Dabei spielen insbesondere folgende Fragen eine Rolle: "Was ist eine Region? Wann stammt ein Produkt aus der Region? Differenzierungen bei Rohwaren und verarbeiteten Erzeugnissen."
Wie sind die Chancen eines solchen Siegels auf dem Markt? In diesem Rahmen soll auch auf die Ergebnisse des Projekts "Entwicklung von Kriterien für ein bundesweites Regionalsiegel" eingegangen werden.
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Nr. 17: Nahversorgung in ländlichen Räumen
Die wohnortnahe Versorgung mit Waren und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs ist auch in ländlichen Räumen zu gewährleisten. Bereits jetzt gibt es viele kreative Lösungen für Einkaufsstätten in Verbindung mit Treffpunkten vor Ort. Die Veranstaltung gibt einen Überblick über aktuelle Handlungsansätze zur Nahversorgung.
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